FEBRUAR 2012FEBRUAR 2012

Olympia-Hauptprobe Sochi 2014

patrickkueng | 09.02.2012

Olympia-Hauptprobe Sochi 2014
Die Reise gestaltete sich schon recht schwierig. Mit drei Charterflüge reisten alle Teams von Zürich nach Sochi. Wegen Platzmangels mussten ein paar Sitzbänke weichen, damit alle Skis verstaut werden konnten.

Die Reise gestaltete sich schon recht schwierig. Mit drei Charterflüge reisten alle Teams von Zürich nach Sochi. Wegen Platzmangels mussten ein paar Sitzbänke weichen, damit alle Skis verstaut werden konnten.

Das ganze Tal von Sochi bis ins Skigebiet ist eine Riesen Baustelle. Letzten Sommer arbeiteten 80000 Leute im 24h Betrieb. Eisenbahn, Hotels und das Olympiadorf müssen gebaut werden. Unser Hotel das Park Inn ist schon fertig und ganz ok.

Das ganze Tal von Sochi bis ins Skigebiet ist eine Riesen Baustelle. Letzten Sommer arbeiteten 80000 Leute im 24h Betrieb. Eisenbahn, Hotels und das Olympiadorf müssen gebaut werden. Unser Hotel das Park Inn ist schon fertig und ganz ok.

Das Skigebiet ist super. Geniale Pisten und die Abfahrt ist auch sehr selektiv. Weite Sprünge und sehr steile Passagen wechseln sich ab.

Das Skigebiet ist super. Geniale Pisten und die Abfahrt ist auch sehr selektiv. Weite Sprünge und sehr steile Passagen wechseln sich ab.

Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser. Die Sicherheitsbemühungen sind enorm. Ich möchte ja nicht wissen wie es in zwei Jahren Aussehen wird. Man kann aber sagen das schon sehr viel gut funktioniert. Und die Russen geben sich wirklich mühe.

Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser. Die Sicherheitsbemühungen sind enorm. Ich möchte ja nicht wissen wie es in zwei Jahren Aussehen wird. Man kann aber sagen das schon sehr viel gut funktioniert. Und die Russen geben sich wirklich mühe.

Fanclubreise Garmisch-Partenkirchen vom 28. - 29. Januar 2012

Marianne Kamm | 13.02.2012

Fanclubreise Garmisch-Partenkirchen vom 28. - 29. Januar 2012

Mit unseren Eintrittskarten hatten wir Zutritt im Stehplatz-Gelände. Einmal mehr waren wir mit unserem Fanclub die grösste Fangemeinde vor Ort. Eine stattliche Anzahl von 32 Mitgliedern wollte die Abfahrt auf der WM Piste live miterleben. Wir rechneten mit besseren Wetterverhältnissen, denn der Nebel hing tief und die Sicht für die Fahrer war schlecht. Trotzdem herrschte im Zielgelände eine super Stimmung. Mit den Fans anderer Athleten trank man ein Glas Wein und stiess auf unsere Helden an. Den einen oder andern kannte man bereits von den vorhergehenden Skirennen.

Punkt zwölf Uhr eröffnete Andrej Sporn die Abfahrt auf der Kandahar-Piste. Das Rennen musste leider auf verkürzter Strecke durchgeführt werden. Mangels Sicht im oberen Streckenabschnitt fehlten die Gleitpassagen. "Kommt die kurze Rennstrecke Patrick entgegen?", fragten wir uns. Patrick startete als Neunter ins Rennen und das hiess, voller Angriff auf die Bestzeit des führenden Andrej Sporn.

Auch wir fieberten mit. Von den Fans angefeuert, lag Patrick bei der zweiten Zwischenzeit gleichauf mit Sporn. Nach der Zieldurchfahrt lag er 22 hundertstel Sekunden hinter ihm. Entäuscht nahmen wir dies zur Kenntnis. Trotzdem, mit dem 10. Schlussrang waren wir stolz auf unseren Patrick. Er belegte zum dritten Mal in dieser Saison die top Ten. Vor einem Jahr bei der WM in Garmisch musste er grippegeschwächt forfait erklären und frühzeitig nach Hause abreisen.

Auch heute auf der verkürzten Abfahrt von Garmisch hat Didier Cuche allen den Meister gezeigt. Er hat die Kandahar-Piste am schnellsten absolviert und mit der Bestzeit von 1.09.10 den Sieg gesichert. Um 18.00 Uhr ging es mit der Weltcupparty im Michael-Ende-Kurpark weiter. Die Rangverkündung und Startnummernauslohsung standen auf dem Programm. Auf dem Laufsteg präsentierten sich die Rennfahrer uns Fans und Gästen. Wir feierten mit den anderen Schweizerfans den Sieg von Didier Cuche. Mit grossem Interesse verfolgten wir die Startnummerauslohsung für den Super-G am Sonntag. Patrick wurde die Startnummer 7 zugeteilt. Somit konnten wir getrost zum Abendessen übergehen.

Im ehemaligen Suisse House in Garmisch hatte unser Präsident Chrigä Dürst einen Tisch für alle Fanclübler reserviert. Nach dem feinen Nachtessen trennten sich unsere Wege. Die einen schnupperten die Nachtluft von Garmisch, andere zogen es vor, sich im Hotel einen Schlummertrunk zu genehmigen.

Am Sonntag das gleiche Wetterbild wie am Samstag, sogar noch schlimmer. Der Nebel hing tief über Garmisch. Der unterste Streckenabschnitt bis zum Ziel war nebelfrei. Um 10:30 Uhr sprachen Vater und Mutter mit Patrick. Somit hatten wir die Infos aus erster Hand. Patrick wisse noch nicht, ob das Rennen durchgeführt werden könne. Abwarten und Tee trinken war für uns die Devise. Den Start des Super-G, welcher um 12.30 Uhr hätte beginnen müssen, wurde um eine Stunde verschoben. Leider wurde das Rennen um 13.00 Uhr dann ganz abgesagt. Die Wetterverhältnisse liessen am heutigen Tag keinen Super-G zu. Das Fanplakat von Patrick wurde abgenommen und wir zogen unverrichteter Dinge aus Garmisch ab. Trotzdem war es ein super Wochenende für alle. Herzlichen Dank an alle Fanclubmitglieder die unseren Patrick in Garmisch-Partenkirchen unterstützt hatten. Auch einen Herzlichen Dank geht an Chrigä, unseren Präsident, der die Fanclubreise nach Garmisch-Partenkirchen super organisierte.